Externe Festplatten und mehr

3.5 Festplatten und Speichermedien:

Getestet wurde ein USB-Stick mit USB 2.0 und eine externe Festplatte mit USB 3.0.

Beim Test des USB-Sticks und der Festplatte gab es keine Probleme. Alle Dateien auf den Speichermedien wurden komplett geladen, insgesamt verlief alles reibungslos. Bei Wiedergabe von Videodateien und Musikdateien von den beiden Speichermedien gab es keine Probleme. Es gab weder eine Ladeverzögerung, noch irgendwelche anderen Ladeprobleme.

3.6 Externes Laufwerk:

Es wurde ein Samsung-DVD-Writer verwendet. Hiermit konnten CDs und DVDs gelesen und schließlich mit dem OMX-Player wiedergegeben werden. Für den Versuch eine CD mit dem Laufwerk zu brennen, wurde ein Brennprogramm installiert. Der Name des Brennprogamms ist K3B. Um das Programm zu installieren verwendet man den Befehl „sudo apt-get install k3b“ im geöffneten Terminal.  Das Brennen mit dem Brennprogramm funktionierte, beim Brennen einer CD mit Audiodateien reibungslos.

3.7 Verhalten im Heimnetzwerk:

Bevor der Raspberry Pi in einem Heimnetzwerk komplett eingerichtet werden kann, benötigt man ein Programm bzw. Netzwerkprogramm namens SSH (Secure Shell). Nebenbei ist zu vermerken, dass man SSH nur dann installieren muss, wenn es sich um eine ältere Version von Raspbian handelt oder eine komplett andere Distribution installiert ist. Die neueren Versionen von Raspbian sind im Regelfall schon mit dem SSH-Server ausgestattet. Da dies bei unserem Test der Fall war, musste der Server lediglich aktiviert werden. Dies bewerkstelligt man mit dem Befehl „sudo raspi-config“ und der folgenden Umstellung von „Disabled“ auf „Enabled“ (siehe folgendes Bild)

im erschienen Fenster. Nach Neustart des Raspberry Pis ist der SSH-Server aktiv.  Mit diesem Programm kann man auf eine bestimmte Entfernung auf Geräte, welche sich im selben verschlüsselten WLAN-Netz befinden, auf eine sichere Art und Weise zugreifen. Nach dem Installieren des Programmes auf dem Raspberry Pi und dem Ermitteln der zugehörigen Raspberry-Pi-IP, kann auf dem Windows-Rechner das ebenfalls kostenlose Programm WinSCP installiert werden. Durch den Befehl „ifconfig“ und das Betrachten des folgenden Eintrags „inet addr“ kann die IP gefunden werden. Alternativ kann man auch die IP-Adresse über seinen Router finden. Nun muss im geöffneten Terminal die IP des Raspberry Pis, sowie folgend das benötigte Passwort für den Start des Mini-Computers eingegeben werden. Das Gleiche muss dann im heruntergeladenen Programm wiederholt werden (siehe folgendes Bild).

Stimmen alle eingegebenen Daten überein ist die Verbindung zum Raspberry Pi hergestellt. Nach der Verbindung können jegliche Dateiformate auf und von dem Raspberry Pi verschoben werden. Hierbei fiel vor allem die gute Übertragungsrate beim Verschieben der Dateien von und auf dem Raspberry Pi auf.