4K und Ultra HD Monitore im Vergleichstest

Die gute alte Full HD Auflösung reicht vielen Anwender schon nicht mehr aus. Sie streben nach mehr Details und einem schärferen Bild. Doch welche Monitore sind dafür am besten geeignet? Welchen sollte man kaufen? Das klärt unser großer Test. Wer schnell und einfach eine Kaufentscheidung braucht sollte sich eine Monitor Bestenliste anschauen – dort sind die besten Modelle übersichtlich aufgelistet.

Sehr viele Jahre gab es nichts an der Full HD Auflösung zu rütteln. Doch dann kamen die ersten Smartphones mit höheren Auflösungen und damit einer höheren Pixeldichte. Da ziehen jetzt natürlich die Monitore nach. Ziel ist eine wirklich gute Schärfe zu erzielen. Doch das führt auch zu einigen Problemen in der Praxis. Zwischen Full HD und Ultra HD liegt eine Zwischenwelt – die Ultra Wide Monitore im 21:9 Format. 4K dagegen steht für eine Auflösung von 3840×2160 Pixel – auch UHD genannt. Diese neuen Geräte nennt man auch Ultra HD Monitor oder 4K Monitor. Sie besitzen die vierfache Pixelzahl gegenüber Full HD Modellen und können deshalb eine sehr gute Bildschärfe erreichen. Wichtig ist, dass der neue Monitor im Test vor allem über die neusten Eingänge wie HDMI 2.0 oder DP 1.2 verfügt – nur dann kann er auch wirklich ein gutes Bild mit entsprechender Bildwiederholungsrate erzeugen. Wichtig ist auch, dass man auf Windows 10 setzt – nur dann kann auch das Betriebssystem mit der hohen Auflösung umgehen. Bei 4K TV-Geräten hat man das Problem wenigsten nicht.

Doch welche Modelle sind wirklich empfehlenswert? Das soll unser UHD Monitor Test zeigen. Wir wollen einige Modelle kurz vorstellen und zeigen was gut und schlecht an ihnen ist.

Ein gutes Einstiegsmodell in die 4K Welt ist der Philips 255P6LJEB – er ist günstig und liefert ein gutes Bild. Er verfügt über einen stabilen Standfuß, gute Ergonomiefunktionen – viele Anschlüsse wie HDMI, DP, DVI und VGA. Nachteile sind das verbaute TN-Panel – es liefert nur ein befriedigendes Ergebnis bei der Blickwinkelstabilität – auch die Ausleuchtung ist nicht perfekt – aber im Rahmen. Die Bedienung des OSD ist durch die Touch-Tasten nicht sonderlich einfach – aber noch im Rahmen. Aber: Die Reaktionszeit ist gut – damit eignet sich der Monitor definitiv als 4K Gaming Monitor.

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Auch der Hersteller Samsung schickt einige 4K-Modelle ins Rennen. Darunter der U28E850R – dieser hat sogar einen HDMI 2.0 Anschluss – einer der wenigen am deutschen Markt. Somit kann man an zwei Eingängen das Gerät mit 60 Hz Bildwiederholungsrate bespielen. Die Ergonomie ist gut – sowie die Verarbeitung und Stabilität. Auch das Panel leistet gute Arbeit. Ein besonders guter Punkt: Es verfügt über eine 10-Bit-Farbtiefe – und kann damit über 1 Milliarden Farben darstellen. Man sollte aber auf die richtige Grafikkarte achten. In Sachen Blickwinkel und Kontraste sowie Ausleuchtung schlägt sich der Ultra HD Monitor sehr gut. Für Gamer: Der Monitor ist FreeSync-Fähig und kann damit gut mit AMD Grafikkarten betrieben werden.

Der letzte 4K Monitor in unserem großen Monitor Test ist der ViewSonic VG2860MHL-4K. Er hat ein sehr schönes mattes Gehäuse, ist sauber verarbeitet und bietet gute Ergonomiefunktionen. Die OSD-Steuerung ist über die Drucktasten einfach möglich – nur die Beschriftung ist etwas verwirrend. Dank PIP kann das Gerät mehrere Bilder gleichzeitig darstellen. Im Grunde bis zu 4 in jeweils Full HD Auflösung. Dies gelingt dann den zahlreichen DP Anschlüssen. Auch dieser UHD Monitor hat eine Farbtiefe von 10 Bit und ein TN-Panel. Ein guter Allrounder.

Abschließend kann man sagen, dass 4K Monitore ganz klar im Trend sind. Sicherlich wird man in den nächsten Jahren noch viel von ihnen hören.