Den richtigen TV finden

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Seit fast 2 Jahren ist die erste Frage beim Kauf eines neuen Fernseher – 4K: ja oder nein? Bei 4K besteht das Bild aus viermal mehr Pixeln (Bildpunkten) als beim Vorgänger Full HD. Damit ist es noch schärfer und plastischer. Der Nachteil – noch kein großer TV-Sender strahlt in dieser Qualität aus. Und das wird sicherlich die nächsten Jahre auch noch so bleiben. Preislich gesehen laufen gerade die ersten Modelle der alten Baureihen aus und sind günstig – deshalb sollte es spannend sein für Film-Fans sich solch ein Modell anzuschaffen. Vor allem wer Netflix hat wird davon profitieren. Wer dagegen einfach nur TV schauen will kann bedenkenlos zu einem Full HD Modell greifen. Übrigens es gibt auch Monitore mit 4K Auflösung.

Die Ausstattung ist natürlich auch wichtig. WLAN gehört inzwischen fast schon zum Standard –  und es ist auch praktisch – keine Kabel mehr. Außerdem kann man so auch Videos von anderen Geräten wie Tablets einfach übertragen. Ein USB-Anschluss um Sendungen aufzunehmen sollte ebenfalls vorhanden sein. Ein Tuner sollte ein Triple-Tuner sein um Kabel, Antenne und Satellit empfangen zu können. Wer SKY hat sollte auf ein CI+ Modul achten. Wer HD schaut über Antenne sollte auf DVB-T2 achten – ist aber eigentlich gängiger Standard.

Bei der Größe geht der Trend zu groß! 42 Zoll war mal Standard jetzt geht der Trend in Richtung 55 Zoll. Aufpassen sollte man beim notwendigen Sitzabstand. Der ist bei 40 Zoll rund 2,5 Meter. Bei Ultra HD Fernsehern dagegen reicht ein fast halb so großer Abstand aus – ein Vorteil dieser Geräte.

Bei den Herstellern liegt Samsung immer noch vorn. Auch LG baut ähnlich gute Geräte – zumindest laut Stiftung Warentest. Kauft man ein Modell dieser Marken ist man gut beraten. Von Geräten chinesischer Billig-Hersteller raten viele Testmagazine ab. Und auch bei den etablierten Herstellern kann man Schnäppchen machen.

Beim Zubehör kann man sparen wenn alle Funktionen schon im TV sind. So spart man sich beispielsweise auch einen zusätzlichen Stick.

4K und Ultra HD Monitore im Vergleichstest

Die gute alte Full HD Auflösung reicht vielen Anwender schon nicht mehr aus. Sie streben nach mehr Details und einem schärferen Bild. Doch welche Monitore sind dafür am besten geeignet? Welchen sollte man kaufen? Das klärt unser großer Test. Wer schnell und einfach eine Kaufentscheidung braucht sollte sich eine Monitor Bestenliste anschauen – dort sind die besten Modelle übersichtlich aufgelistet.

Sehr viele Jahre gab es nichts an der Full HD Auflösung zu rütteln. Doch dann kamen die ersten Smartphones mit höheren Auflösungen und damit einer höheren Pixeldichte. Da ziehen jetzt natürlich die Monitore nach. Ziel ist eine wirklich gute Schärfe zu erzielen. Doch das führt auch zu einigen Problemen in der Praxis. Zwischen Full HD und Ultra HD liegt eine Zwischenwelt – die Ultra Wide Monitore im 21:9 Format. 4K dagegen steht für eine Auflösung von 3840×2160 Pixel – auch UHD genannt. Diese neuen Geräte nennt man auch Ultra HD Monitor oder 4K Monitor. Sie besitzen die vierfache Pixelzahl gegenüber Full HD Modellen und können deshalb eine sehr gute Bildschärfe erreichen. Wichtig ist, dass der neue Monitor im Test vor allem über die neusten Eingänge wie HDMI 2.0 oder DP 1.2 verfügt – nur dann kann er auch wirklich ein gutes Bild mit entsprechender Bildwiederholungsrate erzeugen. Wichtig ist auch, dass man auf Windows 10 setzt – nur dann kann auch das Betriebssystem mit der hohen Auflösung umgehen. Bei 4K TV-Geräten hat man das Problem wenigsten nicht.

Doch welche Modelle sind wirklich empfehlenswert? Das soll unser UHD Monitor Test zeigen. Wir wollen einige Modelle kurz vorstellen und zeigen was gut und schlecht an ihnen ist.

Ein gutes Einstiegsmodell in die 4K Welt ist der Philips 255P6LJEB – er ist günstig und liefert ein gutes Bild. Er verfügt über einen stabilen Standfuß, gute Ergonomiefunktionen – viele Anschlüsse wie HDMI, DP, DVI und VGA. Nachteile sind das verbaute TN-Panel – es liefert nur ein befriedigendes Ergebnis bei der Blickwinkelstabilität – auch die Ausleuchtung ist nicht perfekt – aber im Rahmen. Die Bedienung des OSD ist durch die Touch-Tasten nicht sonderlich einfach – aber noch im Rahmen. Aber: Die Reaktionszeit ist gut – damit eignet sich der Monitor definitiv als 4K Gaming Monitor.

günstige 4k monitore

Auch der Hersteller Samsung schickt einige 4K-Modelle ins Rennen. Darunter der U28E850R – dieser hat sogar einen HDMI 2.0 Anschluss – einer der wenigen am deutschen Markt. Somit kann man an zwei Eingängen das Gerät mit 60 Hz Bildwiederholungsrate bespielen. Die Ergonomie ist gut – sowie die Verarbeitung und Stabilität. Auch das Panel leistet gute Arbeit. Ein besonders guter Punkt: Es verfügt über eine 10-Bit-Farbtiefe – und kann damit über 1 Milliarden Farben darstellen. Man sollte aber auf die richtige Grafikkarte achten. In Sachen Blickwinkel und Kontraste sowie Ausleuchtung schlägt sich der Ultra HD Monitor sehr gut. Für Gamer: Der Monitor ist FreeSync-Fähig und kann damit gut mit AMD Grafikkarten betrieben werden.

Der letzte 4K Monitor in unserem großen Monitor Test ist der ViewSonic VG2860MHL-4K. Er hat ein sehr schönes mattes Gehäuse, ist sauber verarbeitet und bietet gute Ergonomiefunktionen. Die OSD-Steuerung ist über die Drucktasten einfach möglich – nur die Beschriftung ist etwas verwirrend. Dank PIP kann das Gerät mehrere Bilder gleichzeitig darstellen. Im Grunde bis zu 4 in jeweils Full HD Auflösung. Dies gelingt dann den zahlreichen DP Anschlüssen. Auch dieser UHD Monitor hat eine Farbtiefe von 10 Bit und ein TN-Panel. Ein guter Allrounder.

Abschließend kann man sagen, dass 4K Monitore ganz klar im Trend sind. Sicherlich wird man in den nächsten Jahren noch viel von ihnen hören.

Ultra HD Fernseher – Fakten über die neuen TVs

Mit allerlei Fachbegriffen wurden die neuen Fernseher auf der IFA beworben – doch wofür stehen die ganzen Begriffe eigentlich? Was sin Quantum Dots und HDR? Wir wollen Klarheit in diesen Dschungel bringen.

Das TV-Gerät ist und bleibt die treibende Kraft und der Mittelpunkt im heimischen Wohnzimmer. Die Mediennutzung des TVs ist seit Jahren konstant und sinkt auch nicht dramatisch. Das Problem der Branche ist aber: Kaum jemand kauft sich einen neuen TV – alle bleiben ihrer alten Kiste treu. Der Umsatz wird dieses Jahr um rund 15% zum Vorjahr schrumpfen. Deshalb versuchen die Hersteller um jeden Preis die neuen Geräte zu bewerben und die Kunden damit zu einem neuen TV-Gerät zu überreden.

Was ist 4K und UHD?

Laut den Herstellern muss ein neuer TV vor allem sehr groß und sehr scharf sein. Vor 1-2 Jahren lag die durchschnittliche TV-Bildschirmdiagonale noch bei 42 Zoll – doch inzwischen ist dies auf 55 Zoll angestiegen. Die angebotenen Modelle gehen bis zu einer Größe von 80 Zoll. Wichtig dabei ist die UHD-Auflösung – diese reduziert nämlich den notwendigen Sitzabstand um fast die Hälfte. Ultra HD wird auch 4K genannt und bedeute eine Vervierfachung der HD-Auflösung und damit eine Mindestauflösung von 3840×2160 Pixel. Selbst bei besonders großen Modellen werden die einzelnen Pixel damit so klein, dass man keine einzelnen Pixel mehr erkennen kann. Außerdem haben diese Modelle einen deutlich größeren Farbraum. Dies bestätigen auch neuste 4K Fernseher Tests. Es ist davon auszugehen, dass der Ultra HD Standard den jetzigen HDTV-Standard ablösen wird – auch wenn dies noch Jahre dauern kann. Selbst große Streaming-Anbieter wie Amazon oder Netflix bieten nur ein begrenztes Angebot an UHD-Inhalten – und dies oft zu einem höheren Preis. Außerdem ist eine 25 MBIT-Internetanbindung minimal notwendig. Allerdings gibt es auch neues von der Blu-Ray-Front – die Ultra HD Blu-Ray kommt – die Frage ist nur wann. Problem dabei: Man wird auch einen neuen Ultra HD Blu Ray Player brauchen – und diese werden garantiert nicht günstig sein. Zwar kann man heute schon einen UHD-TV kaufen – doch wirklich sinnvoll wird das ganze erste in 2-3 Jahren.

Was ist SUHD und was sind eigentlich Quantum Dots?

Sowohl Samsung als auch LG setzen bei ihren neuen TV-Geräten auf sogenannte Nanokristalle. Nur nennt jeder diese Technologie anders. Bei Samsung heißt das Ganze dann SUHD und bei LG Quantum Dots. Gemeint sind damit besonders kleine (nur so groß wie wenige Atome) Nanokristalle, die das Licht umfärben und somit vor allem für eine deutliche Erweiterung des Farbraums sorgen. Ein weiterer Vorteil dabei ist dass diese Displays besonders energieeffizient arbeiten und dennoch strahlend leuchte Farben erzeugen können.

Braucht man HDR?

Auch ein Trend der IFA: HDR. Vor allem den Fotografen unter uns sollte diese Technik bereits ein Begriff sein. Dabei werden mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung hintereinander gelegt um einen besseren Kontrast zu erreichen. Bei HDR Fernsehern bedeutet dies: Tieferes Schwarz, helleres Weiß du sattere Kontrast – sieht absolut klasse aus! Das einzige Problem dabei: Es gibt kaum Inhalte dafür.

Curved TVs sinnvoll?

Bei gebogenen Curved Fernsehern handelt es sich um konkav gekrümmte TV-Geräte, die seit fast einem Jahr vermehrt von den Herstellern in den Markt geworfen werden. Sie sehen gut aus und machen sich sicherlich gut in so gut wie jedem Wohnzimmer – doch über den Sinn der Geräte kann man streiten. Es gibt definitiv Vorteile – doch ob diese auch bei einem Fernseher zutreffen wo man oft mit mehr als einer Person davor sitzt ist man nicht sicher – das sagt auch die Stiftung Warentest. Naja hoffen wir mal, dass sich auf dieser Front noch was tut.

Dateiformate im Überblick

Bilder:

Verschiedene Bilddateitypen wurden zum Test herangezogen. Dabei wurden die am häufigsten heutzutage verwendeten Bilddateitypen getestet (JPEG, PNG, BMP; GIF).Diese wurden mit Hilfe des USB-Sticks auf den Raspberry Pi übertragen und dort mit dem vorinstallierten Bildöffnungsprogramm geöffnet.

Musik- und Videodateien:

Die Wiedergabefähigkeit von verschiedenen Musikdateitypen wurde nun getestet.Beim Versuch wurden ebenfalls gängige Dateiformate benutzt: MP3, WAV, WMV.

Diese konnten mit einem im Nachhinein installierten kostenlosen OMX-Player wiedergegeben werden. Jedoch bietet der OMX-Player keine richtige Bedienungsoberfläche. Dies ist all ziemlicher Nachteil zu sehen. Was sich letztendlich bei den getesteten Videos ebenfalls sehr stark zeigte. Die verwendeten Dateiformate hier waren: MKV, OMG, AVI. Der Player lässt sich nur durch Eingabe von Tastenbefehlen steuern. Um dies tun zu können, muss man aber erst das Terminal öffnen und den Ordner anwählen, in dem die Datei sich befindet. Man gibt im Terminal den Befehl „cd /home/pi/desktop“ ein. Somit ist der Ordner nun angewählt. Für das Starten der Datei gibt man nun den Befehl „omxplayer DATEINAME“ ein. Nun kann mit den jeweiligen Tasten die Wiedergabe steuern (siehe folgendes Bild).

Als weiterer Nachteil ist zu sehen, dass der Player keine Anzeige bzw. Leiste für die Länge des jeweiligen Videos anbietet. Ein weiterer großer Nachteil ist, dass der Player selber ohne eine Datei zu öffnen, nicht gestartet werden kann. Möchte man eine Videodatei nun mit dem OMX-Player öffnen, muss man diesen beim Raster „Commandline“ im Fenster als zu verwendendes Programm manuell eingeben. Im Vergleich zum Windows Media Player (Wiedergabeprogramm von Windows) ist für das Öffnen einer Datei also ein recht hoher Aufwand zu betreiben.

Externe Festplatten und mehr

3.5 Festplatten und Speichermedien:

Getestet wurde ein USB-Stick mit USB 2.0 und eine externe Festplatte mit USB 3.0.

Beim Test des USB-Sticks und der Festplatte gab es keine Probleme. Alle Dateien auf den Speichermedien wurden komplett geladen, insgesamt verlief alles reibungslos. Bei Wiedergabe von Videodateien und Musikdateien von den beiden Speichermedien gab es keine Probleme. Es gab weder eine Ladeverzögerung, noch irgendwelche anderen Ladeprobleme.

3.6 Externes Laufwerk:

Es wurde ein Samsung-DVD-Writer verwendet. Hiermit konnten CDs und DVDs gelesen und schließlich mit dem OMX-Player wiedergegeben werden. Für den Versuch eine CD mit dem Laufwerk zu brennen, wurde ein Brennprogramm installiert. Der Name des Brennprogamms ist K3B. Um das Programm zu installieren verwendet man den Befehl „sudo apt-get install k3b“ im geöffneten Terminal.  Das Brennen mit dem Brennprogramm funktionierte, beim Brennen einer CD mit Audiodateien reibungslos.

3.7 Verhalten im Heimnetzwerk:

Bevor der Raspberry Pi in einem Heimnetzwerk komplett eingerichtet werden kann, benötigt man ein Programm bzw. Netzwerkprogramm namens SSH (Secure Shell). Nebenbei ist zu vermerken, dass man SSH nur dann installieren muss, wenn es sich um eine ältere Version von Raspbian handelt oder eine komplett andere Distribution installiert ist. Die neueren Versionen von Raspbian sind im Regelfall schon mit dem SSH-Server ausgestattet. Da dies bei unserem Test der Fall war, musste der Server lediglich aktiviert werden. Dies bewerkstelligt man mit dem Befehl „sudo raspi-config“ und der folgenden Umstellung von „Disabled“ auf „Enabled“ (siehe folgendes Bild)

im erschienen Fenster. Nach Neustart des Raspberry Pis ist der SSH-Server aktiv.  Mit diesem Programm kann man auf eine bestimmte Entfernung auf Geräte, welche sich im selben verschlüsselten WLAN-Netz befinden, auf eine sichere Art und Weise zugreifen. Nach dem Installieren des Programmes auf dem Raspberry Pi und dem Ermitteln der zugehörigen Raspberry-Pi-IP, kann auf dem Windows-Rechner das ebenfalls kostenlose Programm WinSCP installiert werden. Durch den Befehl „ifconfig“ und das Betrachten des folgenden Eintrags „inet addr“ kann die IP gefunden werden. Alternativ kann man auch die IP-Adresse über seinen Router finden. Nun muss im geöffneten Terminal die IP des Raspberry Pis, sowie folgend das benötigte Passwort für den Start des Mini-Computers eingegeben werden. Das Gleiche muss dann im heruntergeladenen Programm wiederholt werden (siehe folgendes Bild).

Stimmen alle eingegebenen Daten überein ist die Verbindung zum Raspberry Pi hergestellt. Nach der Verbindung können jegliche Dateiformate auf und von dem Raspberry Pi verschoben werden. Hierbei fiel vor allem die gute Übertragungsrate beim Verschieben der Dateien von und auf dem Raspberry Pi auf.